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Firmengeschichte

Im Rückblick und in der Vorausschau

Das Unternehmen SCHMUTZ + s o h n wurde im Jahre 1922 durch den Sattlermeister Johann Schmutz in Möhringen in der Rathausgasse 1 gegründet.

Bei der Gründung wurden überwiegend Skibindungen, Hosenträger und Rücksäcke gefertigt. Dies war der Grundstein zum heutigen Unternehmen. Johann Schmutz erweiterte dann das Fertigungsprogramm mit der Zeit und nahm die Herstellung von Lederwaren und Trachtenhosenträgern als Ergänzung auf. Mit dieser Ergänzung entwickelte sich das Unternehmen vor allem durch das Produkt Trachtenhosenträger zu einem ansehnlichen mittelständischen Unternehmen. Zu guten Zeiten wurden in der Saison täglich bis zu 500 Dutzend Trachtenhosenträger gefertigt. Die Firma SCHMUTZ + s o h n war in diesem Artikel eine der führenden Hersteller in Deutschland.

Nachdem die Räumlichkeiten in der Rathausgasse zu eng geworden sind, erstellte man im Jahre 1965 in der Bahnhofstraße (heute Bischofszeller Straße) eine neue Produktionshalle mit rund 1.000 qm Produktionsfläche. Doch wie es oft der Fall ist, kam dann der Trend zur Jeans-Mode. Der Artikel Trachtenhosenträger ging rapide zurück, und so war es von Vorteil, dass man bereits im Jahre 1955/56 eine weitere Produktschiene gesucht hat und diese in der HF-Kunststoffverarbeitung fand. So nahm man die Verarbeitung von PVC-Folien in vielen Variationen auf. Überwiegend wurden anfangs Werbeartikel gefertigt, aber immer mehr kamen Etuis, Organisationsmittel und Verpackungen ins Programm, bis zu seiner heutigen Produktlinie.

Im Verpackungsbereich musste immer mehr gegen tiefgezogenen Produkte, sowie direkten Verpackungen angekämpft werden. So entschloss man sich eine Tiefziehmaschine anzuschaffen. Auch hier zeigte sich wieder die Innovation der damaligen Geschäftsführer zu neuen Aufgaben. Walter Schmutz verfolgte hier den Bereich genau, und erweiterte durch den Kauf von Tiefziehautomaten. Mit dem Eintreten seines Sohnes Leonhard Schmutz, dem heutigen Geschäftsführer, wurde der Bereich Tiefziehen kontinuierlich weiter entwickelt. Die Anforderungen der Kunden wuchsen sehr rasch und so plante man im Jahre 1995 den Kauf eines Plattenautomaten mit automatischer Beschickung, sowie eine Erweiterung der Produktionsfläche für das Tiefziehen mit einer Fläche von 300 qm. Im Mai 1996 realisierte man den Erweiterungsbau. Schon im Oktober des gleichen Jahres konnte man in die neue Fertigungshalle einziehen und produzieren.

Heute werden teilweise noch Organisationsmittel und Produkte aus PVC gefertigt, sowie im Tiefziehbereich Verpackungen, Werkstückträger, Transporttray’s. Seit der Anschaffung eines 5-Achsen CNC-Fräszentrums im Jahr 1998 werden technische Kunststoffteile gefertigt und bearbeitet. Seit 2001 konnte der Vertrieb durch einen eigenen Mitarbeiter verbessert werden, um unseren Kunden mit schnellen und konstruktiven Lösungen helfen zu können.

1999 hat sich das Unternehmen nach der DIN EN ISO 9002 zertifiziert, damit die Kunden im In- und Ausland nach neuesten Fertigungsmethoden mit den entsprechenden Anforderungen zuverlässig beliefert werden können. Eine weitere Herausforderung war im Jahre 2002 durch die erneute Anforderung der Kunden und Produkte die weitere Zertifizierung zur Norm DIN EN ISO 9001. Die Umstrukturierung auf die DIN EN ISO 9001:2008 haben wir in 2009 erfolgreich vollzogen.

Den größten Schritt in der Firmengeschichte wurde aber im Jahre 2007 durchgeführt, als die bisher größte Tiefziehmaschine angeschafft wurde und im Industriegebiet Gänsäcker ein Neubau mit 1.000 qm geplant und auch 2008 durchgeführt wurde. Weitere Investitionen erfolgten dann durch den Kauf weiterer Rollen-Tiefziehmaschinen. Es standen bis 2013 in beiden Werken 7 Tiefziehmaschinen und ein Fräszentrum im Maschinenpark. Im Jahre 2012 konnte das 90-jährige Firmenjubiläum gefeiert werden.

Im Jahre 2014 erfolgte nun eine weitere Expansion, am Stammgebäude in dem hier ein weiterer und letzter Anbau gemacht wird, da keine weiteren Möglichkeiten vorhanden sind. Dies galt als Schritt Richtung Fertigung für die Medizintechnik im Stammgebäude, da in den nächsten Jahren die Auslagerung der normalen Produktion an das bestehende Werk und dann erweiterte Gebäude im Industriegebiet vorgenommen werden soll. Im Industriegebiet wurde deshalb die Kapazität mit einer neuen Platten-Tiefziehmaschine vollzogen, sodass hier wieder mit modernsten Maschinen produziert wird. Im Jahre 2014 wurde auch das Umweltzertifikat mit der ISO 14001 eingeführt.

Um alles andere von der Vergangenheit abzulösen, wird auch 2014 die Abteilung für HF-Schweißen aufgelöst und an einen Kollegen übergeben. Die Fertigung von HF-Produkten ist hier nicht mehr kostenneutral möglich. In naher Zukunft wird eine weitere Generation ins Unternehmen einsteigen, sodass mit dem Sohn des Inhabers die 4. Generation kommen wird. Der Sohn Patrick Schmutz hat nach einer Ausbildung als Bankkaufmann nun die Grundkenntnis für Kaufmännische Bereiche gelernt und wird die technische Seite beim Maschinenhersteller und dann das praktische bei Kollegen erlernen.

Tuttlingen-Möhringen, im Februar 2014

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